Dienstag, 31. Juli 2012
Weiße Wegbegleiter
Schuhe kann man ja nie genug haben. Aber in letzter Zeit suche ich nicht Mal mehr danach. Irgendwie finden sie mich einfach. Sei es in Form von weißen monochrome Docs die einer Freundin (DANKE HANNA) zu groß waren, oder als Geschenk (DANKE OFFICE). Am Ende des Tages hab ich etliche Schuhpaare mehr und alle unabsichtlich. Vielleicht gefallen sie mir deshalb umso besser. Momentaner Faibel: Ganz klar weiße Schuhe. Lange verpönt (aus guten Gründen will ich hier mal anmerken), besitze ich inzwischen mindestens 5 Paar schneeweiße Begleiter und es könnten gut und gerne noch mal so viele dazukommen.
Montag, 30. Juli 2012
MYP Magazine
Meine Veröffentlichung im MYP Magazin. Text und Foto von mir, das großartige Layout, sowie die Typo sind von den Jungs des MYP Magazins. Danke für die Zusammenarbeit! Alles Weitere gibt es auf facebook, twitter oder pinterest.
Hier ist der komplette Text:
Herzenssache
Alles was Herz beinhaltet klingt für mich in aller erster Linie irgendwie kitschig. Aber Klischees haben ja auch eine Daseinsberechtigung, und irgendwie stört das ja auch nicht wirklich.
Kopf-Mensch, Herz-Mensch?! Wenn das immer so einfach wäre. Meistens wollen beide was komplett anderes. In meinem Fall zumindest stimmen sie selten überein. Klarer Gewinner ist hier allerdings eher das gefühlsmässig unstabile und wenig verlässliche Herz. Es hat im richtigen Augenblick irgendwie immer die aussagestärkeren Argumente. Der Kopf kann nicht ohne gute Filme, das Herz kann nicht ohne das Gefühl was bleibt wenn man noch tagelang in der Filmwelt stecken bleibt.
Der Kopf kann nicht ohne Bilder, das Herz kann nicht ohne den Höhenflug, den es bekommt wenn man das perfekte Foto gemacht hat und das schon auf dem winzigen Kamera Display erkennt. Der Kopf kann nicht ohne Veränderung des Standortes, das Herz nicht ohne das regelmässige Fernweh und den Sand zwischen den Zehen. Der Kopf sagt geh um 22:00 ins Bett, das Herz sagt trink mit nem Freund bis 3:00 auf dem Balkon Apfelwein. Der Kopf sagt sei zufrieden mit dem was du hast, das Herz würde am liebsten sofort nach Barcelona auswandern oder Künstler werden.
Der Mittelweg ist ein Kompromiss mit dem beide nicht so wirklich zufrieden sind, der aber in der Praxis am besten klappt. In Poesie gefasst sähe das Chaos das wahrscheinlich so aus:
Aus der Geborgenheit des Strandkorbes
Mit Flaggen verziertem Lederkoffer
Kopfüber ins Leben Tauchen
Wie ein Tuschpinsel ins Wasserglas
Die Welt durch ein Passepartout
Ausweglosigkeit eines Goldfisches
gläserne Seifenblasen kreuzen den Weg
Papierschirm aufspannen & drüber springen
Feuerwerk aus Tüll & Taft
Von Wagon zu Wagon im Riesenrad
Raus aus dem Polaroid Looping
Auf zu Vergissmeinnicht
Hier ist der komplette Text:
Herzenssache
Alles was Herz beinhaltet klingt für mich in aller erster Linie irgendwie kitschig. Aber Klischees haben ja auch eine Daseinsberechtigung, und irgendwie stört das ja auch nicht wirklich.
Kopf-Mensch, Herz-Mensch?! Wenn das immer so einfach wäre. Meistens wollen beide was komplett anderes. In meinem Fall zumindest stimmen sie selten überein. Klarer Gewinner ist hier allerdings eher das gefühlsmässig unstabile und wenig verlässliche Herz. Es hat im richtigen Augenblick irgendwie immer die aussagestärkeren Argumente. Der Kopf kann nicht ohne gute Filme, das Herz kann nicht ohne das Gefühl was bleibt wenn man noch tagelang in der Filmwelt stecken bleibt.
Der Kopf kann nicht ohne Bilder, das Herz kann nicht ohne den Höhenflug, den es bekommt wenn man das perfekte Foto gemacht hat und das schon auf dem winzigen Kamera Display erkennt. Der Kopf kann nicht ohne Veränderung des Standortes, das Herz nicht ohne das regelmässige Fernweh und den Sand zwischen den Zehen. Der Kopf sagt geh um 22:00 ins Bett, das Herz sagt trink mit nem Freund bis 3:00 auf dem Balkon Apfelwein. Der Kopf sagt sei zufrieden mit dem was du hast, das Herz würde am liebsten sofort nach Barcelona auswandern oder Künstler werden.
Der Mittelweg ist ein Kompromiss mit dem beide nicht so wirklich zufrieden sind, der aber in der Praxis am besten klappt. In Poesie gefasst sähe das Chaos das wahrscheinlich so aus:
Aus der Geborgenheit des Strandkorbes
Mit Flaggen verziertem Lederkoffer
Kopfüber ins Leben Tauchen
Wie ein Tuschpinsel ins Wasserglas
Die Welt durch ein Passepartout
Ausweglosigkeit eines Goldfisches
gläserne Seifenblasen kreuzen den Weg
Papierschirm aufspannen & drüber springen
Feuerwerk aus Tüll & Taft
Von Wagon zu Wagon im Riesenrad
Raus aus dem Polaroid Looping
Auf zu Vergissmeinnicht
Sonntag, 29. Juli 2012
Street Style Galerien II
Street Styles knipsen macht gleich doppelt so viel Spaß wenn man dadurch auch ab und zu ein wenig Geld verdienen kann. Königsklasse ist dabei natürlich immer noch der Print Bereich, online zieht allerdings stark an. Hier also ein kleines update wo es meine Street Styles noch so zu sehen gibt. Bei Zalando News&Style. Hier die aktuellen Galerien vom SONAR, vom PrimaVera Sound und von der Berlin Fashion Week.
WMTC Wohnzimmerkonzert
Ich kann mir kaum eine schönere Feierabendbeschäftigung vorstellen als bei guter Musik, Essen und Trinken draußen den Sommerabend zu genießen. Passiert dann doch nie oft genug, so dass Anlässe wie das WMTC Wohnzimmer Konzert gerade richtig kommen. Die Mädels von "WeMakeTheCake" haben alles gegeben und mit Projekt Umdenken, Coffee Circle und LemonAid die perfekten Partner an der Hand gehabt. Für die Ohren gab es die Jungs von WE ARE ALASKA die ihr übrigens demnächst auch auf dem Dockville in Hamburg hören könnt und JOHANN die Vorband (oder der VorAct) der mir persönlich noch viel besser gefallen hat. Ein rundum gelungenes Event also, das es in dieser Form bitte demnächst wieder geben soll.
Foto Credits: Soraya
Foto Credits: Soraya
Labels:
Berlin,
place to be,
Tag ein Tag aus
Mittwoch, 25. Juli 2012
MELT! Outfit
Heute ein letzter finaler Melt! Nachtrag bevor es am Wochenende zum nächsten Festival geht. Wie hab ich meine Wochenende eigentlich vor der Festival Saison verbracht...? Gute Frage. Aber pünktlich zum Samstag soll es ja auch wieder ordentlich Gewittern und kühler werden. Ich bin beruhigt! Wäre ja auch komisch gewesen mal so mit Sonne und so. Dank Urlaubstag konnten heute mal alle Fotos die liegen geblieben sind bearbeitet werden. Der Rest des Sommertages wurde in der Küche verbracht. Abends kam die Melt! Crew(Nike&Sarah, Cloudy&Katja) +Ari nämlich zum Sommer Dinner. Schnappschüsse vom lustigen Mädelsabend gibt es bei facebook.
Outfit Fotos sind wie immer Christian zu verdanken. Sein Street Style Blog The Styleograph solltet ihr euch also mal anschauen.
Outfit Fotos sind wie immer Christian zu verdanken. Sein Street Style Blog The Styleograph solltet ihr euch also mal anschauen.
Street Styles: MELT! II
Voila Street Stles vom MELT! festival TEIL II. Auch hier gilt wer sich wiedererkennt und wem ich die Fotos noch nicht geschickt habe, der postet bitte einfach seine Email Adresse und ich schick die Bilder dann sofort raus. Alternativ könnt ihr mir auch einfach bei facebook schreiben.
Montag, 23. Juli 2012
MELT! festival
Das MELT! gilt als das Coachella Deutschlands. Schöne Menschen, noch schönere Outfits, wohin man blickt: Hier wird sich morgens geschminkt und es gibt Steckdosen für Glätteisen. Doch selbst die Modischsten mussten dieses Jahr kapitulieren, denn bereits am Donnerstag regnete es ohne Unterlass. Nie viel, aber gerade genug, um dauernass zu sein. Irgendwann hat man dann auch den Punkt erreicht an dem alles egal ist: So bestand das modische Highlight dieses Jahr aus der Wahl der Regenjacke und den dazu passenden Gummistiefeln.
In bester Gesellschaft mit Nike und Cloudy
Was besonders negativ auffiel, waren Männer in bunten Leggings. Und zwar nicht mal hier und dort, sondern vermehrt und in Gruppen. Am besten in Neonfarben und mit ebenfalls eng anliegenden Oberteilen, sodass man beim besten Willen nichts übersehen konnte. Woher dieser Trend plötzlich kommt, ich weiß es nicht, hoffe jedoch auf baldiges Verschwinden. Ebenfalls vermehrt vertreten, waren Kostümierungen jeglicher Art – Märchengestalten, gekreuzt mit zwei bis drei Fabelwesen waren schlichtweg der Renner. Was schon bedenklich klingt, sah in Realität noch schlimmer aus: Männliche Schneewittchen, Wonderwomen oder Feen in Neon-Tutus wurden nur noch von einer lebensgroßen Damenbinde getoppt, die es damit allerdings sogar auf die Bühne zu Gossip schaffte. Frontfrau Beth Ditto war dermaßen begeistert, dass sie sich sogar mit gespreizten Beinen auf die Binde setzte und den Glücklichen mit Küsschen übersäte. Das war jedoch hoffentlich kein Ansporn für weitere schreckliche Kostüm-Ideen.
Das wohl hübschste Lächeln von Sarah
Von den modischen „Highlights“ zu den musikalischen Höhepunkten: Gossip lieferten 1,5 Stunden eine Wahnsinns-Show ab, die mit „I will always love you“ von Beth Ditto aus dem Backstage-Bereich endete, während die Bühne schon wieder umgebaut wurde. Madame war in der Hinsicht nicht kompromissbereit und nahm das Mikro mit Verkabelung einfach mit. Nach zwei Jahren gab es auch endlich wieder etwas von Bloc Party zu sehen und hören: Die schafften es, trotz strömendem Regen, die komplette Mainstage zum Mithüpfen zu animieren. Elektronische Favoriten waren mit Abstand Caribou und Modeselektor. Lana del Rey hab ich leider verpasst, doch das war nicht weiter schlimm, schließlich konnte ich sie vor kurzem erst auf dem SONAR sehen. Das MELT! ist und bleibt mein Lieblingsfestival in Deutschland. Mit den Wetterbedingungen muss man wohl einfach rechnen, aber wenn man sich erst mal damit abgefunden hat, machen das Line-up und die Stimmung alles wieder wett. Absoluter Tipp für jeden der kein Ticket ergattern konnte: Vor dem Eingang gibt es einen „Sleepless Floor“, wo ein ebenfalls sehr hochkarätiges Programm dargeboten wird (John Talabot, Oliver Koletzki etc.) und das völlig umsonst inklusive Schaum-Kanone.
Der MEGA Auftritt von den Schluck den Druck Jungs!
In bester Gesellschaft mit Nike und Cloudy
Was besonders negativ auffiel, waren Männer in bunten Leggings. Und zwar nicht mal hier und dort, sondern vermehrt und in Gruppen. Am besten in Neonfarben und mit ebenfalls eng anliegenden Oberteilen, sodass man beim besten Willen nichts übersehen konnte. Woher dieser Trend plötzlich kommt, ich weiß es nicht, hoffe jedoch auf baldiges Verschwinden. Ebenfalls vermehrt vertreten, waren Kostümierungen jeglicher Art – Märchengestalten, gekreuzt mit zwei bis drei Fabelwesen waren schlichtweg der Renner. Was schon bedenklich klingt, sah in Realität noch schlimmer aus: Männliche Schneewittchen, Wonderwomen oder Feen in Neon-Tutus wurden nur noch von einer lebensgroßen Damenbinde getoppt, die es damit allerdings sogar auf die Bühne zu Gossip schaffte. Frontfrau Beth Ditto war dermaßen begeistert, dass sie sich sogar mit gespreizten Beinen auf die Binde setzte und den Glücklichen mit Küsschen übersäte. Das war jedoch hoffentlich kein Ansporn für weitere schreckliche Kostüm-Ideen.
Das wohl hübschste Lächeln von Sarah
Von den modischen „Highlights“ zu den musikalischen Höhepunkten: Gossip lieferten 1,5 Stunden eine Wahnsinns-Show ab, die mit „I will always love you“ von Beth Ditto aus dem Backstage-Bereich endete, während die Bühne schon wieder umgebaut wurde. Madame war in der Hinsicht nicht kompromissbereit und nahm das Mikro mit Verkabelung einfach mit. Nach zwei Jahren gab es auch endlich wieder etwas von Bloc Party zu sehen und hören: Die schafften es, trotz strömendem Regen, die komplette Mainstage zum Mithüpfen zu animieren. Elektronische Favoriten waren mit Abstand Caribou und Modeselektor. Lana del Rey hab ich leider verpasst, doch das war nicht weiter schlimm, schließlich konnte ich sie vor kurzem erst auf dem SONAR sehen. Das MELT! ist und bleibt mein Lieblingsfestival in Deutschland. Mit den Wetterbedingungen muss man wohl einfach rechnen, aber wenn man sich erst mal damit abgefunden hat, machen das Line-up und die Stimmung alles wieder wett. Absoluter Tipp für jeden der kein Ticket ergattern konnte: Vor dem Eingang gibt es einen „Sleepless Floor“, wo ein ebenfalls sehr hochkarätiges Programm dargeboten wird (John Talabot, Oliver Koletzki etc.) und das völlig umsonst inklusive Schaum-Kanone.
Der MEGA Auftritt von den Schluck den Druck Jungs!
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