Mittwoch, 29. Februar 2012

PROJECT IT

Immer wieder neue Shooting Ideen sind gar nicht so leicht zu finden. Umso dankbarer bin ich, wenn ich über solche kreativen Einfälle stolpere. Mir ist zwar noch nicht 100% einleuchtend wie ich das genauso gut hinbekommen könnte aber Hauptsache die Idee stimmt. Mein letzter Versuch mit einem Beamer stellte mich vor Lichtherausforderungen die ich erst Mal wieder verdrängt habe. Mit einem Projector zusätzliche Bilder auf Models projizieren eröffnet einem allerdings ganz neue Welten. Auch wenn die Stilrichtung in den gezeigten Fotos nicht ganz meinem Geschmack entspricht, finde ich es extrem gut durchkomponiert. Das die Projektion sich so dem Körper anpasst oder umgekehrt, macht da wohl das Meiste aus. Die Werke sind aus der Marc Philbert‘s collection, von "Enigma Of Plaid By Timothy Lee" und von "A Matter Of Time By Charles Guo". Mal sehen was die Models bei mir bald auf ihren Körpern tragen.







Montag, 27. Februar 2012

ZUCKERWATTE

Meine Haare sehen ja tendenziell immer gleich aus, (mal abgesehen von modischen Entgleisungen in meiner Teenager Zeit). Da Glätten eigentlich hoffnungslos ist und auch hochstecken nur bedingt gut aussieht, hab ich das mit der Veränderung eigentlich aufgegeben. Ausserdem erkennen mich ohne Locken selbst gute Bekannte nicht, das führt ja eh nur zu Verwirrung. Für eine andere Farbe hatte ich nie den Mut, weil ich eine höllische Angst vor Ansätzen habe. Die perfekte Lösung lief mir also volkommen spontan über den Weg. Zum ersten Mal (in meinem ganzen Leben) bin ich nicht nach Hamburg zu meinem Stamm Frisör gefahren, sondern hab die Locken einer Freundin überlassen, die ich als Haar & Make-Up Genie bei dem Vintage Shooting mit Bonnie kennen gelernt hatte. Eigentlich war ja was anderes geplant, rausgekommen sind rosa Zuckerwatte Locken. Wirklich viel Überredung brauchte es gar nicht, aber es hält ja aber auch nur 4-5 Haarwäschen. Vielleicht kommt als nächstes dann Apricót ;).



Sonntag, 26. Februar 2012

Darf ich vorstellen: Stefan Reichmann + INTERVIEW

Fotos mit einem Augenzwinkern. Das beschreibt die Arbeit von Stefan Reichmann vielleicht am Besten. Was mich vor allem fasziniert, ist dass es nicht einfach schöne Fotos sind. Auf die meisten Motive muss man erst ein Mal kommen. Außerdem ist so gut wie alles mit Hilfe von natürlichem Licht fotografiert und wirkt sehr echt. Jedes Foto scheint eine kleine Geschichte zu erzählen und bringt auf jeden Fall eine Stimmung rüber. Wen Stefan gerne unbedingt noch mal fotografieren würde und wie das mit dem Digital/Analog/Internet/Kontakt Ding so ist, erfahrt ihr im Interview. Stefans Homepage gibt es hier.
Gibt es Irgendjemanden (tot oder lebendig) den du gerne mal fotografieren würdest?
Wenn ich jetzt jemanden sagen müsste dann Jean Seberg, ansonsten bin ich aber schon happy wenn sich Freunde/Bekannte fotografieren lassen.

Internet: Fluch oder Segen, vor allem im Bezug auf Bildrechte?
Natürlich hilft das Internet seinen Bekanntheitsgrad zu steigern, Aufmerksamkeit zu erregen. Wir sind vernetzt, machen wir das Beste daraus. Trotz des vernetzt seins, sollte man aber nicht vergessen raus zu gehen und an andere Türen klopfen.

Was inspiriert dich?
Inspiration kann und darf von überall her kommen. Einfach das Leben und die Natur beobachten kann aber einem schon soviel mehr bringen als der unendliche Datensumpf des Internets ;) Inspiration finde ich aber auch in jenen Sachen die jetzt nicht unbedingt etwas mit Fotografie zu tun haben z.B. Rittermuseen, Puppentheater, Fischlexika,:) so in die Richtung, also wirklich weit weg von der Fotografie.;)

Glaubst du es ist wichtiger einen eigenen Stil zu besitzen oder so vielseitig wie möglich zu sein?
Ich denke es ist einmal ganz wichtig seiner Intuition, seinem Instinkt zu folgen. Alles andere ergibt sich dann glaube ich von selber. Ob jetzt ein Stil oder mehrere ist jetzt nicht so relevant.

Digital oder Analog?
Ich fotografier hauptsächlich analog. Spannender und schöner. Die Frage ob analog oder digital ist aber eigentlich nicht so wichtig, es geht vielmehr um die Verflechtung von Licht, Komposition usw. Schlussendlich entscheidet aber alleine die Stimmung des Fotos. Regeln hin Regeln her. Grundsätzlich sollte man aber im Zeitalter des digitalen einfach mehr Mut für "Fehler" zeigen, und nicht gleich alles weg retouchieren, das steigert dann auch die Authentizität des Fotos. Das analoge hilft mir einfach von Photoshop des Öfteren fern zu bleiben.

Lieblingsfotografen oder Models?
Tim Walker! Regisseur Terrence Malick gehört hier auch noch erwähnt. Ich mag hauptsächlich jene, die in die Stärke des natürlichen Lichts vertrauen. Man braucht keine teuren Blitzanlagen, ein Fenster reicht. (aber natürlich hat da jeder seinen eigenen fotografischen Ansatz)

Frühling/Sommer oder Herbst/Winter?
Herbst/Winter

Wie hast du mit der Fotografie angefangen?
Ich komm aus einer Familie in welcher die Foto- und Videokamera eigentlich bei jedem Ereignis dabei war. Wenn Vater im Wald die größte Fichte zum umfallen brachte, musste das natürlich gefilmt werden. So entwickelte sich das eben weiter. :)

Was wäre aus dir geworden, wenn Fotografie keine Option wäre?
Vielleicht Lichtarchitekt. Überall blinkt es und alles ist viel zu bunt. Das gehört reduziert! :)

Meer/Strand oder Wald/Berge?
Wald/Berge

Zukunftspläne?
Immer auf der Suche bleiben und neugierig sein. In jedem Bereich des Lebens

Samstag, 25. Februar 2012

MONATSGEHALT

Es war schon in dem Moment klar als ich sie über den Catwalk laufen sah. Meine Traum Schuhe (ausnahmsweise sogar mal ohne Absatz). Verantwortlich dafür ist Lieblings Designerin Stine Goya. Sonst lässt sie mich ja eher bei Hüten jubeln, dieses Mal sind es aber wie gesagt Schuhe. Die zweiten Exemplare stammen von Schuhkönig Jeffrey Campbell. Was aussieht wie Schlittschuhkunstwerke sind überraschend bequem. Nur etwas wackelig sind sie dann doch, aber ich übe einfach noch ein wenig. Bis man die mit nackten Beinen tragen kann, dauert es ja eh noch etwas. Erste Outfitbilder gibt es demnächst auf facebook.


Freitag, 24. Februar 2012

"The Night is Young"

Wenn es nicht so teuer wäre, vom W-Magazin würde jede Ausgabe in der Tasche landen. Unglaublich gute Editorials Ausgabe für Ausgabe. Zum Glück kann ich sie zumindest online bewundern. Dies Mal im Angebot das neuste Shooting von Mario Sorrenti. Nebst Daphne Groeneveld (die man ja immer sofort erkennt), modelten auch Joan Smalls und Guinevere van Seenus. Unter dem passenden Titel "The Night is Young" werden so unglaubliche starke looks mit opulentem Styling gezeigt. Alles in einem recht dunklen Licht und hohem Kontrast was den Look noch unterstreicht. "Drama Drama", aber unglaublich gut inszeniertes Drama. Credits findet ihr unten, weitere editorial Tips auf facebook.




CREDITS: Magazine: March 2012 W-magazine // photographer: Mario Sorrenti // Models: Joan Smalls, Daphne Groeneveld and Guinevere van Seenus // Styling: Edward Enninful

Donnerstag, 23. Februar 2012

ABGESCHLOSSEN

Ketten aus möglichst nicht Ketten geeignetem Material sind ja schon länger der angesagteste shit. Die ganzen Chocker wollten mir aber nie so recht zusagen. Ganz anders bei diesen Exemplaren. Fester Verschlüsse, Türschlösser oder Scharniere in Kettenform sind genau das was in meiner Schmuck Sammlung bis jetzt noch gefehlt hat. Erstehen könnt ihr die wundervollen Exemplare für $33.00 entweder bei Bond-Hardware oder im Online Shop von "I don't like mondays". Die erste wird hoffentlich bald um meinen Hals hängen.



NEBENJOB

Es gibt einfach viel zu viele Möglichkeiten Geld auszugeben. Und wenn man einen Beruf hat, der auch noch mit Mode zu tun hat, ja erst recht. Mein Praktikanten Gehalt zahlt allenfalls die Miete - das muss anders werden. Foto Shootings gibt es einfach zu unregelmässig und IKEA wollte leider auch noch keine Fortsetzung drehen. Daher veröffentliche ich jetzt seit neustem mein Geschreibsel bei Zalando. Natürlich soweit es geht mit Fotos. Kein Wunder also das der erste Beitrag eine Street Style Galerie aus Barcelona ist. Wer also nicht schon die Nase voll hat von meinen täglichen Berichten, kann gerne mal bei der News&Style Seite vorbei schauen. Ich befinde mich da in wirklich hochkarätiger Gesellschaft nebst den Mädels von ThisIsJaneWayne, den Jungs von Zeitgeschmack, Sarah, Evelyn und so weiter, und so weiter. Wies im Beschreibungstext dann so reizend formuliert (ein Dank an die Redaktion) weiter geht seht ihr unten.
...Auf ihrem Blog dokumentiert Marlen am liebsten die Menschen, die Tag für Tag vor ihre Linse kommen: „Ich poste vor allem Streetstyles, Lookbook-Shootings, Editorials oder auch Kurzfilme. Wenn mal nichts aus der eigenen Kamera stammt, stelle ich Fotografie-Talente vor oder suche nach den schönsten Mode-Editorials die der Zeitschriftenmarkt so zu bieten hat.“ Und was zaubert ihr mal abseits von Fotos-Sets und Reisen ein Lächeln ins Gesicht? „Wenn mich jemand in der U-Bahn anlächelt, oder mir ein Kompliment macht. Das macht den Tag wirklich schöner. Ja, klingt kitschig. Ich weiß.“

Mittwoch, 22. Februar 2012

BERLIN STREETSTYLE #30

Street Styles gibt es hier ja hauptsächlich zur Fashion Week. Meist fehlt mir sonst die Zeit, vor allem wenn sich Tageslicht und Arbeitszeiten auch noch dummerweise überschneiden. Aber Ausnahmen gibt es ja zum Glück ab und zu. Seien es Arbeitskollegen, Straßenbekanntschaften oder Wochenendtreffen. Hier kommen ein paar Winterinspirationen. Weitere Fotos gibt es natürlich auf Facebook.

David
Ella


Sophia

Dienstag, 21. Februar 2012

"He was a skater boy"

Wenn es draußen schneit/regnet oder sonst was mal wieder vom Himmel fällt, sind diese Fotos ja wie ein vorgezogener Sommer. Zumindest fürs Gemüt. Der Amerikanische Fotograf Hugh Holland hat zwischen 1975-1978 wohl einige Tage am Laurel Canyon Boulevard in Los Angeles verbracht. Ein bisschen was zur Hintergrundgeschichte: Während der Mitte 70ger gab es vor allem in Süd Kalifornien eine große Trockenzeit, was zur leeren Pools führte. Basis für was sich jetzt eine Halfpipe nennt. Perfekt zum Skateboarden. Hier entstanden dann auch die legendären Dogtown und Z-Boys. Braungebrannte Haut, von der Sonne gebleichtes blondes Haar, weiße Socken mit Ringeln und Vans. Auch die modischen Aspekte werden von Hugh Holland perfekt eingefangen. Vor allem die jüngeren Skater sind Thema der Fotos "Locals only", die es natürlich auch in einem Bildband zu kaufen gibt. Genau das Richtige an einem Schneeregen Februar Tag.